Mein
Name ist Thomas Hegenauer, ich bin Inhaber der Firma MySTAR.
"Wie kommt jemand auf die Idee, Sterntaufen anzubieten?" werde
ich oft gefragt.
Ein kleiner Junge mit grossen Augen.
Nun, mein erster Kontakt mit der Unendlichkeit des Alls fand schon
als kleiner Junge statt. Gemeinsam mit meinen Eltern durfte ich
mit sieben Jahren eine richtige Sternwarte besuchen.
Den Höhepunkt des Abends bildete der Blick durch das riesige Teleskop.
Dank des wolkenlosen Himmels sah ich zum ersten Mal in meinem
Leben jene unendliche Schönheit, welche mich in Zukunft nicht
mehr loslassen würde.
Die Sterne leuchteten in allen erdenklichen Farben (wer glaubt,
sie hätten nur weisses Licht, der hat noch nie genau hingesehen)
und sie schienen so nah, dass ich instinktiv mit der Hand immer
wieder nach ihnen griff.
Fasziniert blickte ich durch die kleine Öffnung des Teleskops.
Ich muss wohl sehr lange dort hinaufgesehen haben, denn ein Mitarbeiter
der Sternwarte rüttelte mich sanft an der Schulter und meinte:
"Kleiner, die anderen möchten auch noch schauen."
Auf dem Weg nach Hause blieb ich still und in meine Gedanken versunken:
Wie konnte so etwas Schönes so weit weg und doch so nah sein?
Man erklärte uns, die Sterne seien sehr alt und schon immer dort
oben gewesen. Und was wir heute sehen, sei das Licht von vor vielen
Jahren.
Das Mysterium unserer kosmischen Begleiter hatte mich gepackt
- in den nächsten Tagen und Wochen kaufte ich von meinem mühsam
angesparten Geld einen Bildband und mehrere Taschenbücher über
die Milchstrasse.
Die Geschenke für kommende Geburtstage und Weihnachten waren ab
sofort einfach: Ich bekam Bücher über Sterne, Sternkarten und
zu meinem neunten Geburtstag endlich ein eigenes Teleskop, welches
ich heute noch besitze.
Meine Doktorarbeit in Astronomie hätte ich wohl schon mit elf
Jahren schreiben können :-).
Fragten Sie mich damals, was ich einmal werden möchte: ASTRONAUT.
So verging die Zeit, die Sterne verlor ich niemals aus den Augen
- doch auch andere Interessen fanden Platz in meinem Leben.
Die Sterne - das Symbol unendlicher Liebe.
Eine lauwarme Frühsommernacht ist wohl das nächste entscheidende
Erlebnis.
Arm in Arm mit meiner Freundin saß ich auf einer einsamen Parkbank
und meine Begeisterung für die Sterne hatte sie mittlerweile angesteckt.
So sprachen wir kein Wort, sondern verloren uns in der beeindruckenden
Unendlichkeit jener besonderen Nacht.
Ich sah sie an und es leuchtete in ihren Augen: "Dir werde ich
die Sterne vom Himmel holen," schwor ich bei diesem Blick in Gedanken
und von derartiger Ernsthaftigkeit, wie nur ein verliebter Teenager
seiner einzigen grossen Liebe zu schwören vermag.
In jener Nacht hatte ich mich verpflichtet - doch wie sollte ich
meine Worte wahr werden lassen?
Wo sollte ich suchen - und nach was genau?
Meine Verzweiflung war gross, würde ich etwa versagen? Ein stummes
Versprechen nicht einhalten können?
Die letzte Rettung war dieses ominöse "Internet", von dem immer
mehr gesprochen wurde. Hier gäbe es ja alles.
Um ein echter Mann zu sein und nicht nur ein lauter Schwätzer,
rüstete ich meinen alten PC (für die Interessierten: 486DX mit
33MHz - dies ist kein Tippfehler) mit einem gebrauchten Modem
nach und unternahm meine erste aufregende Reise in den Cyberspace.
Die Verbindung war quälend langsam, die Kosten enorm - doch die
Mühe würde belohnt werden, sagte ich mir zuversichtlich.
Vier Tage dauerte es, mich im Netz zurecht zu finden.
Und tatsächlich, mein Herz raste, als ich am fünften Tag auf einer
amerikanischen Seite entdeckte, was bisher unmöglich schien. Hier
konnte man einen echten Stern symbolisch benennen - komplett mit
schönem Zertifikat und Sternkarten.
Genau, was ich suchte.
So schrieb ich zu diesem Ereignis meine erste e-mail, adressiert
an jene Amerikaner.
Doch der Sieg wollte erkämpft sein: Neben einigen Missverständnissen
bestanden die Amerikaner auch auf Bezahlung per Kreditkarte.
So borgte ich die eines Bekannten, musste die Nummer jener ausländischen
Firma mitteilen und wartete ganze vier Wochen auf die Lieferung.
Die erste Sterntaufe.
Meine Hände zitterten, als ich das Paket endlich in Händen hielt.
Doch welch unendliche Enttäuschung: Das Zertifikat war optisch
minderwertig und viel schlimmer: übersät mit Rechtschreibfehlern
(mir war eine"deutsche Version" versprochen worden).
Die mitgelieferten Sternkarten erschienen unbrauchbar und der
getaufte Stern leuchtete so schwach, dass ich ihn bis heute trotz
meiner Kenntnisse aus frühester Jugend niemals entdecken konnte.
Dieses Geschenk sollte Ausdruck meiner makellosen, unendlichen
Liebe werden - ohne die entsprechende Qualität der Materialien
würde dies jedoch kaum gelingen.
Alles umsonst!
Ich weinte einen ganzen Nachmittag ob der vertanen Möglichkeit.
Das Geschenk schien so nah und doch so weit entfernt.
Mein Versprechen uneinlösbar nach all den Mühen! Ich ein Lügner,
meine Liebe nur eine Illusion? (Zugegeben, ich neigte damals zu
pathetischen Übertreibungen - doch dies sei erlaubt, wenn man
jung und verliebt ist.)
Gegen Abend lichteten sich die Wolken in meiner Seele und die
alles entscheidende Idee tauchte auf: Ich selbst werde eine Sterntaufe
durchführen. Eine Sterntaufe, so schön und makellos, ein wahrer
Ausdruck ewiger Liebe!
In jener Nacht schmiedete ich Pläne und schlief keine Sekunde.
Am nächsten Morgen fuhr ich in die Stadt zu einer Druckerei. Ich
benötigte Zertifikate.
Da meine Designkünste beschränkt waren, sollten dies die Profis
erledigen.
Gerne erinnere ich mich an die Worte des Druckers, als ich einen
Vorschlag nach dem anderen ablehnte: "Gut genügt Ihnen wohl nicht?".
Er hatte Recht, ich suchte nach Perfektion als Symbol wahrer Liebe.
Ich liess 100 Zertifikate drucken - die Mindestabnahmemenge.
Die Kosten waren enorm, doch wen würde das in meiner Situation
kümmern?
So erfüllte ich den Schwur aus jener unvergesslichen Frühsommernacht
des Jahres 1995.
Nach über 12 Monaten der Vorbereitung!
Ich überreichte die Sterntaufe am Ufer eines romantischen Sees
in einer sternklaren Nacht.
Niemals vergesse ich jenen magischen Augenblick: Das freudige
Auspacken, die verblüffte Untersuchung und der unsterbliche Moment,
als Tränen der Freude die anfängliche Ungläubigkeit vertrieben
und sie in meine Arme fiel.
In diesem Augenblick voll Zauber berührte ich die Unendlichkeit.
Nie wieder werde ich dies vergessen.
Jeder Stern hat seine Geschichte...
Eine Woche später erhielt ich einen Anruf.
Eine Bekannte der Mutter meiner Freundin hatte die Sterntaufe
gesehen und wollte nun wissen, wo man so etwas bekommen könnte.
Sie möchte Ihrem Mann einen Stern widmen, denn im nächsten Monat
feierten sie Silberhochzeit und sie sei noch viel glücklicher
als am ersten Tag ihrer Ehe.
Ich hatte noch 99 Zertifikate übrig, so beschloss ich, dieser
fremden Frau eine besondere Freude zu machen, denn das Leben hatte
auch mir unendliche Freude geschenkt - warum nicht teilen?
Ich änderte den Text des Zertifikats entsprechend Ihren Wünschen
und lieferte am nächsten Tag das Sternpaket.
Sie betrachtete zuerst begeistert das Zertifikat und umarmte mich
spontan. Eine unbekannte Frau! Doch die Sterne verbinden.
Aber über den Preis hätte sie in der Aufregung gar nicht gesprochen
- so etwas sei doch sicher sehr teuer, meinte sie anschliessend.
Als ich ihr sagte, es sei ein Geschenk, wurde ich noch einmal
gedrückt.
Damals erst verstand ich, welch ungeheure emotionale Kraft die
Sterntaufe in sich trägt - ich war wohl nicht der einzige verträumte
Romantiker auf dieser Welt.
Gut zu wissen.
In den kommenden Wochen wurde ich noch drei Mal von wildfremden
Menschen angerufen oder direkt besucht.
Ein entfernter Bekannter widmete seiner Verlobten einen Stern
zum Abschied, denn sie würde ein Jahr nach Brasilien gehen, um
dort zu arbeiten.
Ein paar Tage darauf rief mich die Freundin seiner Verlobten an
und wünschte sich jene kosmische Verbindung für ihren Vater zu
seinem Geburtstag.
Doch die ausgefallenste Geschichte sollte mir etwa drei Monate
später widerfahren:
Über einige Ecken hörte eine Braut von der Sterntaufe, als ihre
Schwester einem Freund beiläufig davon erzählte.
Die junge Frau setzte wahrlich alle Hebel in Bewegung, und an
einem Abend erhielt ich den wohl emotional bedeutendsten Anruf
meines bisherigen Lebens.
Das grösste Problem war jedoch die Zeit und die Entfernung - die
Hochzeit fand 200km von mir entfernt statt, morgen nachmittag.
Selbst per Express wäre die Lieferung nicht mehr rechtzeitig angekommen.
Doch die Braut wusste, was sie wollte und liess sich von derlei
Kleinigkeiten nicht abhalten: In jener Nacht holte sie die Sterntaufe
kurz vor Mitternacht höchstpersönlich bei mir ab.
Sie könne ohnehin nicht so schnell einschlafen und ein nächtlicher
Ausflug täte ihr ganz gut, begründete sie diese ungewöhnliche
Aktion.
Ausserdem, so bemerkte sie beim Abschied, verlangten die besten
Dinge des Lebens immer einen gewissen Einsatz - immerhin sei ihr
Zukünftiger um die halbe Welt gereist, um ihr einen Antrag zu
machen.
So zog die Sterntaufe ihre Kreise.
Jeder getaufte Stern erzählt eine andere Geschichte: Von
Liebe, von Unsterblichkeit, vom Menschsein.
Beruf und Berufung: Sterntäufer.
Anderen Freude zu bereiten, verschaffte mir eine tiefe innere
Zufriedenheit.
Langsam endete meine Schulzeit und die Frage von einst, was ich
denn einmal werden möchte, stellte sich nun in Wirklichkeit.
Astronaut? Astronom?
Ein neuer Traum hatte meine Kinderträume abgelöst.
Ich würde meine Freude am Leben mit anderen Menschen teilen. Ich
würde anderen helfen, das perfekte Geschenk zu machen für jemanden,
den sie aufrichtig lieben. Ich würde unterstützen, einen Schwur
zu erfüllen, der dem Herzen direkt entspringt.
Dieser wundervollen Aufgabe widme ich mich seitdem als Vollzeit-Beschäftigung.
Das perfekte Geschenk muss natürlich entsprechend hergestellt
werden: Persönlicher Service sowie nur die hochwertigsten Materialien
sind in meinen Augen zwingend erforderlich, denn wahre Liebe ist
kompromisslos und kann niemals mit der zweitbesten Lösung symbolisiert
werden.
Dies war die Geburtsstunde der Firma MySTAR (englisch: "Mein Stern").
Erfolgreich ist, wer zufrieden ist.
Heute blicke ich auf viele Jahre Erfahrung zurück, auf unzählige
Gespräche mit tausenden von Kunden und auf so manch tief emotionales
Erlebnis.
Es gibt nichts schöneres für mich als abends die Sterne zu betrachten
und zu wissen: Jetzt, in diesem Augenblick, sehe nicht nur ich
nach oben, sondern mit mir Dutzende anderer Menschen, denen ich
mit der Firma MySTAR ein Stück Unendlichkeit ermöglicht habe.
Ihre persönliche Sterntaufe - zum Greifen nah.
Gerne unterstütze ich Sie persönlich bei der Verwirklichung dieses
Traums.
Rufen Sie mich an oder senden Sie eine Email und werden Sie Zeuge
einer Sache, die sich nicht wirklich in Worten beschreiben lässt.
Sollten Sie mich einmal nicht persönlich erreichen, hilft
Ihnen einer meiner vier Mitarbeiter professionell weiter.
Im Laufe der Jahre haben wir optimale Sternpakete
zusammengestellt, die Sie ganz bequem bestellen
können.