Pegasus
Bestens sichtbar in Europa: Sommer, Herbst und Winter

Pegasus steigt aus dem Koerper der Gorgo Medusa, nachdem ihr
Perseus den Kopf abgeschlagen hatte.
Medusa war einst schoen, doch als sie mit Poseidon, dem Gott des
Meeres im Tempel von Athene von ebendieser erwischt wurde
(hierbei entstand uebrigens auch Pegasus) - wurde sie in ein
Monster verwandelt, mit Haaren aus Schlangen und einem Blick, der
versteinert.
Pegasus ist NICHT das Pferd des Perseus. Nach seiner etwas
seltsamen Geburt, fliegt Pegasus gleich los zum Berg Helikon.
Hier schlaegt er mit den Hufen auf den Boden, woraufhin eine
Quelle entspringt, die es heute noch zu sehen gibt (der
sogenannte "Pferdebrunnen").
Ein Ross ohne Reiter? Nicht lange, denn als Pegasus an einer
Quelle bei Korinth eine kleine Pause machte, wurde er von
Bellerophon gezaehmt. Dieser benutze dazu ein goldenes Zaumzeug -
und DAS hatte er von der Goettin Athene bekommen.
Bellerophon ist ein klassischer Held, und so bestand der Alltag
des Pegasus die naechste Zeit aus Drachentoeten oder sonstigen
Heldenaufgaben. Auch ein Held ist nur ein Mensch - und so wurde
Bellerophon mit der Zeit so uebermuetig, dass er sich aufmachte,
mit Pegasus in den Olymp (hier wohnen die Goetter) zu fliegen.
"Zufaelligerweise" faellt er jedoch vom Pferd, was sein Leben
beeendet (die Mitschuld von Zeus an diesem "Unfall" wird zur Zeit
noch geklaert ;-). Pegasus kommt jedoch im Olymp an, und darf nun
die Blitze fuer Zeus austragen - eine tolle Karriere. Grund
genug, vom Chef persoenlich in den Sternenhimmel aufgenommen zu werden.
Das Sternbild Pegasus ist das siebtgroesste am Himmel, wobei es
jedoch lediglich den Vorderteil des Pferdes zeigt. In unseren
Breitengraden ist es nur im Fruehling nicht zu sehen, sonst
immer.
Ein wunderschoenes Sternbild, leider fast unbekannt.
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